Donnerstag, 3. Januar 2013

Rabena – Gefahr für den Hexenwald


Rabena – Gefahr für den Hexenwald
Andrea Becker
124 Seiten / Taschenbuch
Ab 7 Jahren
1. Dezember 2012
CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1481129404
7,79 €

Klappentext:
Dürfen Hexen Schokolade essen? Handys benutzen? Fahrrad fahren? Auf keinen Fall!
Und bisher ist die zwölfjährige Hexe Rabena auch nie auf die Idee gekommen, weil es solche Dinge im Hexenwald einfach nicht gibt...
Als Holzdiebe aber beginnen, den Hexenwald zu fällen, verliert Rabena mit jedem gefällten Baum mehr von ihrer Zauberkraft. Jetzt muss sie wohl oder übel einen der Anderen um Hilfe bitten. Die Anderen, das sind die Menschen, die nicht zaubern können, die keine Hexen sind. Alex zum Beispiel, der Sohn des Försters. Er lebt in einer ganz anderen Welt – ohne Magie, dafür voller Technik. Hexen kennt er nur aus dem Märchen, Zauberei aus Filmen und Abenteuer aus Computerspielen.
So treffen zwei aufeinander, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Gelingt es ihnen trotzdem, den Hexenwald gemeinsam zu retten?

Die Junghexe Rabena hat schon seit längerer Zeit die Anderen beobachtet und nun ist es an der Zeit, dass sie endlich mit Alex spricht. Eine gefährliche Sache für Hexen, denn sie lernen schlimme Sachen über die Anderen. Doch es geht nicht anders, Holzdiebe zestören den Bannwald und Rabena sowie ihre Schwester werden immer schwächer. Alex muss ihnen helfen, denn allein mit Magie schaffen sie es nicht. Ob ihnen Alex mit seinem Technikkram helfen kann? Das müsst Ihr selber lesen!
Ich habe ‚Rabena‘ an einem Tag durchgelesen und es hat mir richtig gut gefallen. Da die magischen Kräfte von Rabena und ihrer Schwester immer schwächer werden, bittet Rabena den Anderen-Jungen Alex um Hilfe. Alex versucht zu helfen und nutzt dafür Handy und Computer, was den beiden Hexen sehr missfällt. Dass auch Hexen mal Hilfe brauchen und Magie nicht immer alle Probleme beseitigen kann, finde ich interessant, es ist mal was anderes. Ich denke, Philipp (9 Jahre) wird das auch gefallen, obwohl ich sagen muss, dass das in grün geahltene Cover mit der rothaarigen Junghexe wohl eher Mädchen ansprechen wird. Aber Philipp wird sich mit Alex identifizieren können, denn wie Alex ist er ein großer Star-Wars-Fan und spielt ‚heimlich‘ Jedi-Ritter etc.
Das Lesealter wird mit 7 Jahren angegeben, dem kann ich nicht ganz zustimmen. Für Erstleser ist es einfach zu viel Text, es gibt leider keine Illustrationen im Buch. Ich weiß, dass das Philipp als Leseanfänger sehr wichtig war, denn nur Text hat anfangs abgeschreckt. Für geübtere Leser ab der dritten Klasse (so mit 8-9 Jahren) dürfte das allerdings kein Problem sein, und sie werden sicher viel Freude an dem Buch haben. Ich empfehle das Buch wirklich weiter und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen, denn es gibt einige Sachen, die ich gerne noch wissen würde.

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